Regina Esser • 5. November 2026

Alkohol und Vitaminmangel: Wie Alkohol dem Körper Nährstoffe raubt

Regelmässiger Alkoholkonsum kann zu einem Mangel an B-Vitaminen (B1, B6, B12, Folsäure) und an Mineralstoffen wie Magnesium, Zink und Kalium führen. Der Körper verbraucht beim Alkoholabbau selbst viele Mikronährstoffe, nimmt sie über die gereizte Darmschleimhaut schlechter auf und scheidet Mineralstoffe vermehrt über die Nieren aus. Was das für Nerven, Stimmung und Gehirn bedeutet und was du dagegen tun kannst, erkläre ich als Ärztin in diesem Beitrag.



Alkohol und Nährstoffe auf einen Blick
Nährstoff Wichtig für Mögliche Folgen eines Mangels
Vitamin B1 (Thiamin) Energiestoffwechsel, Nervensystem Koordinationsprobleme, Muskelschwäche, Gedächtnisstörungen; schwerste Form: Wernicke-Korsakoff-Syndrom
Vitamin B6 Bildung von Serotonin und Dopamin (Stimmung) Nerven- und Stimmungsstörungen
Vitamin B12 Funktion der peripheren Nerven Taubheitsgefühle, Kribbeln, Muskelschwäche
Folsäure (Vitamin B9) Zellwachstum, Blutbildung Blutarmut mit Müdigkeit und Schwäche (zusammen mit B12)
Magnesium Muskel- und Nervenfunktion Muskelkrämpfe, Schlafstörungen, erhöhte Stressempfindlichkeit
Zink Zellteilung, Immunfunktion Immunabwehr und Zellerneuerung können leiden
Kalium Muskel- und Herzfunktion Muskelschwäche, Herzrhythmusstörungen
Omega-3 (DHA) Nervenzellmembranen, Entzündungshemmung Beim Menschen noch nicht eindeutig geklärt

Ein Fall aus der Praxis

 In der Praxis, in der ich arbeite, sind zwei Nahrungsergänzungsmittel mit B-Vitaminen der Renner. Ich gebe sie fast ausnahmslos jeder Patientin, die mir sagt, dass sie regelmässig Alkohol trinkt, oder bei der ich den Verdacht habe, dass sie es tut. Und wer gerade mit dem Trinken aufgehört hat, bekommt sie trotzdem.

 

Warum bin ich so pedantisch? Folgende Situation hat sich kürzlich in meiner Sprechstunde zugetragen. Ein älterer Herr klagt über zunehmende Schwierigkeiten beim Gehen. Er kann kaum noch das Gleichgewicht halten, berichtet über Taubheitsgefühle in Händen und Füssen. Vor allem im Dunkeln und beim Treppensteigen hat er Angst zu stürzen.

 

Auf meine Frage, ob er Alkohol trinkt, antwortet er: «Ja, aber nicht viel. Zwei, drei Gläser Rotwein am Abend. Selten mehr.» – «Jeden Abend?» – «Ja, mehr oder weniger.» – «Und wie lange schon?» – «Seit Jahren, das hat sich so eingependelt. Aber das ist doch nicht so schlimm, oder?»

Die weitere neurologische Abklärung bestätigte meinen Verdacht auf eine periphere Polyneuropathie, eine Erkrankung der peripheren Nerven, in diesem Fall verursacht durch regelmässigen Alkoholkonsum. Mein Patient hatte bis dahin keine Ahnung, das seine Beschwerden eine direkte Folge seines abendlichen Rotweinkonsums waren.


Infografik über die Auswirkungen von Alkohol auf den Körper: Aufnahme, Leber, Ausscheidung, Nährstoffmangel und Nervensystem.

Warum Alkohol zum Nährstoffräuber wird

Neben den bekannten Risiken – Leberschäden, erhöhtes Krebsrisiko – hat regelmässiger Alkoholkonsum auch einen weniger sichtbaren, aber gut dokumentierten Effekt: Er greift in die Versorgung mit B-Vitaminen und essenziellen Mineralstoffen ein. Das passiert über drei Mechanismen gleichzeitig:

Der Abbau von Alkohol in der Leber verbraucht selbst grosse Mengen an Mikronährstoffen. Gleichzeitig reizt Alkohol die Magen- und Darmschleimhaut, wodurch die Aufnahme von Nährstoffen aus der Nahrung erschwert wird. Und drittens wirkt Alkohol harntreibend, wodurch Mineralstoffe verstärkt über die Nieren ausgeschieden werden, bevor der Körper sie überhaupt verwerten kann. Betroffen sind vor allem Vitamin B1, B6, B12 und Folsäure sowie Magnesium, Zink und Kalium.

Vitamin B1 (Thiamin): der Klassiker mit den grössten Folgen

Ein Thiaminmangel ist die häufigste und am besten untersuchte Folge chronischen Alkoholkonsums – bis zu 80 Prozent der Frauen und Männer mit einer Alkoholabhängigkeit entwickeln ihn. Thiamin ist zentral für den Energiestoffwechsel und die Funktion des Nervensystems. Ein Mangel kann zu Koordinationsproblemen, Muskelschwäche und Gedächtnisstörungen führen. Die schwerste Form ist das Wernicke-Korsakoff-Syndrom, eine oft unterdiagnostizierte Komplikation mit erheblicher Sterblichkeit (1). Genau deshalb gehört Thiamin bei mir standardmässig zur Behandlung, sobald regelmässiger Konsum im Raum steht – nicht erst, wenn erste neurologische Symptome auftreten.



Welche Nährstoffe fehlen bei regelmässigem Alkoholkonsum?

Vitamin B6, B12 und Folsäure: die Stimmungsmacher

Vitamin B6 (Pyridoxin) ist an der Synthese von Serotonin und Dopamin beteiligt – den Botenstoffen, die massgeblich unsere Stimmung regulieren. Alkohol senkt nachweislich den Spiegel des aktiven Vitamin B6 im Blut und beschleunigt dessen Abbau in den Zellen (2).

Vitamin B12 (Cobalamin) wiederum ist essenziell für die Funktion peripherer Nerven; ein Mangel äussert sich klassisch durch Taubheitsgefühle, Kribbeln und Muskelschwäche – genau die Symptome, die auch bei meinem Patienten auftraten. Folsäure (Vitamin B9) ist zentral für Zellwachstum und Blutbildung; ein Mangel an B12 und/oder Folsäure kann zu einer Blutarmut mit Müdigkeit und Schwäche führen.

Zum Zusammenhang mit der Stimmung gibt es solide, aber auch differenziert zu lesende Evidenz: Die vielzitierte Rotterdam-Studie fand bei älteren Menschen mit niedrigem B12-Spiegel eine deutlich höhere Rate an depressiven Symptomen (3). Wichtig für die Einordnung: Diese Studie wurde an der Allgemeinbevölkerung durchgeführt, nicht spezifisch an Frauen mit Alkoholkonsum – sie zeigt also den allgemeinen Zusammenhang zwischen B12-Mangel und Stimmung, nicht direkt die Kausalkette Alkohol → B12-Mangel → Depression. Diese Kausalkette ist biologisch plausibel, weil Alkohol nachweislich zu B12-Mangel führen kann, aber eigenständig an Frauen mit Alkoholkonsum untersucht ist sie bislang seltener.


Magnesium, Zink und Kalium: die stillen Mitspielerinnen

Auch bei den Mineralstoffen ist die Datenlage konkreter, als es der Volksmund vermuten lässt. Bei chronischem Alkoholkonsum sind die Magnesiumspiegel im Blut deutlich erniedrigt, und der Verlust über die Nieren spielt dabei eine zentrale Rolle (4). Die Daten stammen allerdings überwiegend von Menschen mit chronischer Alkoholabhängigkeit. Ein Magnesiummangel äussert sich unter anderem in Muskelkrämpfen, Schlafstörungen und erhöhter Stressempfindlichkeit.

Ähnlich sieht es bei Zink aus: Schätzungsweise 30 bis 50 Prozent der Frauen und Männer mit Alkoholabhängigkeit sind von einem Zinkmangel betroffen (5) – damit gilt er als häufigste alkoholassoziierte Spurenelementstörung. Auch bei sehr schwer Trinkenden ohne klinisch erkennbare Lebererkrankung hatten in einer Studie rund 40 Prozent niedrige Zinkwerte (6). Zink ist unter anderem für Zellteilung und Immunfunktion wichtig. Kalium wiederum geht bei Alkoholabhängigkeit häufig verloren, und zwar vor allem über die Nieren, meist als Folge eines gleichzeitigen Magnesiummangels (7); dazu kommen Verluste durch Erbrechen oder Durchfall sowie eine mangelhafte Ernährung.


Omega-3-Fettsäuren: die stille vierte Mitspielerin

Neben Vitaminen und Mineralstoffen gerät bei Alkohol noch ein weiterer Baustein aus dem Gleichgewicht, der in der Diskussion oft übergangen wird: der Omega-3-Stoffwechsel. Docosahexaensäure (DHA), die mengenmässig wichtigste Omega-3-Fettsäure im Gehirn, ist zentraler Baustein der Nervenzellmembranen und Ausgangsstoff für entzündungshemmende Botenstoffe.

Alkohol fördert im Gehirn eine anhaltende Entzündungsreaktion über Botenstoffe wie Interleukin-6 und TNF-alpha und verschiebt zudem das Gleichgewicht der mehrfach ungesättigten Fettsäuren zulasten der Omega-3-Fettsäuren (9). In Zellkulturen aus Rattengehirn senkte hoher Alkoholkonsum den DHA-Gehalt der Zellmembranen, und die Gabe von DHA dämpfte die alkoholbedingten Entzündungs- und Zellschäden weitgehend (8). Beim Menschen ist das Bild weniger eindeutig: In einer PET-Studie nahm das Gehirn von Alkoholabhängigen sogar mehr DHA aus dem Blut auf, während das freie DHA im Blut unverändert war – die Autoren deuten das als erhöhten Bedarf des Gehirns (10).

Für die Praxis heisst das: Wer regelmässig trinkt, sollte nicht nur an B-Vitamine denken, sondern auch an eine ausreichende Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren – über fetten Fisch, Algenöl oder ein Nahrungsergänzungsmittel. Die Forschung dazu ist jünger und weniger umfangreich als bei den B-Vitaminen und beim Menschen noch nicht eindeutig. Der Zusammenhang zwischen Alkohol, verändertem Omega-3-Stoffwechsel und Nervensystem ist aber biologisch plausibel und passt genau in das Bild, das sich bei meinem Patienten zeigte: mehrere Nährstoffachsen, die gleichzeitig unter Druck geraten.


Auswirkungen auf das Nervensystem

Das periphere Nervensystem – die Verbindung zwischen Gehirn und Körper – reagiert besonders empfindlich auf Alkohol und die damit verbundenen Nährstoffdefizite. Kribbeln, Taubheit und Schmerzen in Händen und Füssen, wie bei meinem Patienten, werden als periphere Neuropathie bezeichnet. Nach Diabetes ist Alkohol eine der häufigsten Ursachen dafür; bei Menschen mit chronischem Alkoholismus ist ein erheblicher Teil betroffen (11). Wie stark die direkte Giftwirkung des Alkohols und der Nährstoffmangel jeweils dazu beitragen, ist nicht abschliessend geklärt; der wichtigste Risikofaktor ist die über das Leben aufsummierte Alkoholmenge (11).

Auch das zentrale Nervensystem bleibt nicht verschont: Regelmässiger Alkoholkonsum ist mit einer Verringerung des Hirnvolumens assoziiert (12), und zwar schon bei durchschnittlich ein bis zwei Alkoholeinheiten pro Tag. Das kann Gedächtnisprobleme und kognitive Beeinträchtigungen begünstigen. Die Kombination aus reduzierter Hirnmasse und Nährstoffmangel – allen voran Thiamin – erhöht zusätzlich das Risiko für neurodegenerative Verläufe.


Wie viel ist zu viel?

Die Menge, ab der eine schädliche Wirkung eintritt, hängt von Körpergewicht und genetischer Veranlagung ab. Für einen risikoarmen Konsum gilt für gesunde erwachsene Frauen höchstens ein Standardglas pro Tag (10–12 g Alkohol), und es wird empfohlen, alkoholfreie Tage einzuhalten (13). Die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung nennt dafür mindestens zwei alkoholfreie Tage pro Woche (14).

Wichtig dabei: Die Studien zu Nährstoffdefiziten stammen überwiegend von Menschen mit chronischem, oft abhängigem Konsum. Die beschriebenen Mechanismen – gestörte Aufnahme, erhöhte Ausscheidung, hoher Verbrauch beim Abbau – hängen aber von der konsumierten Menge und vor allem von der Regelmässigkeit ab. Wer über Jahre hinweg täglich trinkt, auch in Mengen, die als «moderat» gelten, kann ein kumulatives Risiko für Nährstoffdefizite aufbauen – genau das Muster, das bei meinem Patienten letztlich zur Polyneuropathie geführt hat.


Prävention und was ich meinen Patientinnen empfehle

Die langfristigen Folgen alkoholbedingter Nährstoffdefizite können weit über das Nervensystem hinausgehen und auch die psychische Gesundheit sowie die allgemeine Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Um dem vorzubeugen, empfehle ich:

Den Alkoholkonsum möglichst gering zu halten und regelmässiges tägliches Trinken zu vermeiden – mindestens zwei, ich würde sogar sagen mindestens drei alkoholfreie Tage pro Woche sind kein bürokratisches Detail, sondern geben Leber und Nährstoffhaushalt Erholungszeit. Wie du alkoholfreie Tage im Alltag umsetzt, zeige ich dir unter Null-Promille-Strategien, und für den Abend gibt es alkoholfreie Drinks, die mehr sind als Sprudelwasser. Auf eine ausgewogene, an B-Vitaminen, Mineralstoffen und Omega-3-Fettsäuren reiche Ernährung zu achten. Und wer trotzdem regelmässig trinkt: ein Nahrungsergänzungsmittel mit B-Vitamin-Komplex einzunehmen, so wie ich es meinem Patienten seither verschreibe, und je nach Ernährungsgewohnheiten auch die Omega-3-Versorgung im Blick zu behalten – als Sicherheitsnetz, nicht als Freibrief.



Häufige Fragen


Welche Vitamine und Mineralstoffe fehlen bei regelmässigem Alkoholkonsum?

Am besten belegt ist der Mangel an Vitamin B1 (Thiamin). Häufig betroffen sind ausserdem Vitamin B6, B12 und Folsäure sowie die Mineralstoffe Magnesium, Zink und Kalium. Auch der Omega-3-Stoffwechsel gerät durch Alkohol aus dem Gleichgewicht, hier ist die Forschung beim Menschen aber noch nicht eindeutig.


Kann schon moderater Alkoholkonsum zu einem Mangel führen?

Die meisten Studien stammen von Menschen mit chronischem, oft abhängigem Alkoholkonsum. Wer über Jahre täglich trinkt, auch «nur» zwei bis drei Gläser Wein am Abend, kann trotzdem ein Risiko für Nährstoffdefizite aufbauen, wie ein Patient aus meiner Praxis zeigt. Auch das Hirnvolumen ist in grossen Studien schon bei ein bis zwei Alkoholeinheiten pro Tag etwas geringer (12).


Soll ich B-Vitamine einnehmen, wenn ich regelmässig Alkohol trinke?

In meiner Praxis empfehle ich Patientinnen, die regelmässig trinken, ein Präparat mit B-Vitamin-Komplex als Sicherheitsnetz, nicht als Freibrief. Sprich die Einnahme am besten mit deiner Hausärztin oder deinem Hausarzt ab. Wichtiger als jedes Präparat bleibt, den Konsum gering zu halten und alkoholfreie Tage einzuplanen.


Woran erkenne ich einen möglichen Mangel?

Warnzeichen können Kribbeln und Taubheitsgefühle in Händen und Füssen, Koordinationsprobleme, Muskelkrämpfe, Müdigkeit und Schwäche, Schlafstörungen oder Gedächtnisprobleme sein. Diese Beschwerden haben viele Ursachen. Lass sie deshalb ärztlich abklären, bevor du selbst Präparate einnimmst.



Mehr darüber, wie Alkohol verschiedene Organe und Körperfunktionen beeinflusst, erfährst du hier: Alkohol & Körper.




Hinweis: Dieser Beitrag ersetzt keine ärztliche Beratung. Wenn du Beschwerden wie Kribbeln, Taubheit, Koordinationsprobleme oder Gedächtnisstörungen bemerkst oder regelmässig Alkohol trinkst, sprich mit deiner Hausärztin oder deinem Hausarzt. Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln solltest du ebenfalls dort abklären.

Quellen:

  1. Cook, C. C. & Thomson, A. D. (1997). B Vitamin deficiency and neuropsychiatric syndromes in alcohol misuse.Alcohol and Alcoholism. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  2. Lumeng, L. & Li, T.-K. (1974). Vitamin B6 metabolism in chronic alcohol abuse: pyridoxal phosphate levels in plasma and the effects of acetaldehyde on pyridoxal phosphate synthesis and degradation in human erythrocytes. J Clin Invest 53(3):693–704. doi.org/10.1172/JCI107607
  3. Tiemeier, H. et al. (2002). Vitamin B12, folate, and homocysteine in depression: the Rotterdam Study. American Journal of Psychiatry. psychiatryonline.org
  4. Vanoni, F. O. et al. (2021). Magnesium metabolism in chronic alcohol-use disorder: meta-analysis and systematic review. Nutrients 13(6):1959. doi.org/10.3390/nu13061959
  5. Skalny et. al. Zinc deficiency as a mediator of toxic effects of alcohol abuse, Eur J Nutr. doi.org/10.1007/s00394-017-1584-y
  6. Vatsalya, V. et al. (2018). Association of serum zinc with markers of liver injury in very heavy drinking alcohol-dependent patients. (Journal ergänzen) PMC6129416
  7. Elisaf, M. S. et al. (2002). Hypokalaemia in alcoholic patients. Drug and Alcohol Review 21(1):73–76. doi.org/10.1080/09595230220119282
  8. Collins, M. A. et al. (2014). Neuroinflammation and neurodegeneration in adult rat brain from binge ethanol exposure: abrogation by docosahexaenoic acid. PLoS ONE 9(7):e101223. doi.org/10.1371/journal.pone.0101223
  9. Cardona, D., Carvajal, F., Lerma-Cabrera, J. M. et al. Impact of omega-3 polyunsaturated fatty acids on alcohol use and negative consequences: a systematic review. 2025 Mar 26;83(7):1214–1226. doi: 10.1093/nutrit/nuaf036  PMC12166187
  10. Umhau et. al. Brain docosahexaenoic acid [DHA] incorporation and blood flow are increased in chronic alcoholics: a positron emission tomography study corrected for cerebral atrophy. 2013 Oct 2;8(10):e75333. doi: 10.1371/journal.pone.0075333  PMC3788756
  11. Julian, T., Glascow, N., Syeed, R. & Zis, P. (2019). Alcohol-related peripheral neuropathy: a systematic review and meta-analysis. J Neurol 266(12):2907–2919. doi.org/10.1007/s00415-018-9123-1
  12. Daviet, R. et al. (2022). Associations between alcohol consumption and gray and white matter volumes in the UK Biobank. Nat Commun 13:1175. doi.org/10.1038/s41467-022-28735-5
  13. Eidgenössische Kommission für Alkoholfragen (EKAF). Orientierungshilfen zum Alkoholkonsum (2015).
  14. Schweizerische Gesellschaft für Ernährung (SGE). Merkblatt Alkoholische Getränke. sge-ssn.ch